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Klimarisiken und Finanzstabilität: Bericht des FSB

  • 25. Jan. 2025
  • 1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 16. März 2025

Das Financial Stability Board (FSB) hat am 16. Januar 2025 einen Bericht zur Bewertung von klimaspezifischen Anfälligkeiten veröffentlicht, der untersucht, wie Klimarisiken die Finanzstabilität beeinflussen.


Auf Grundlage des Financial Stability Surveillance Framework des FSB und der Arbeiten seiner Mitglieder bietet der Bericht einen analytischen Rahmen und ein Werkzeugkit zur Bewertung von klimaspezifischen Anfälligkeiten, insbesondere aus einer grenzüberschreitenden und sektorenübergreifenden Perspektive.


Klimatische Schocks können typische Anfälligkeiten, wie Kredit-, Markt- und Liquiditätsrisiken, in der Finanzstabilitätsbewertung auslösen, sind jedoch aufgrund ihrer Natur und der Unsicherheiten in Bezug auf Zeitpunkt und Ausmaß schwieriger zu analysieren.


Der analytische Rahmen zeigt insbesondere auf, wie physische und Übergangsrisiken des Klimas innerhalb des globalen Finanzsystems übertragen und verstärkt werden können.


Das begleitende Werkzeugkit umfasst drei Kategorien von Metriken, um klimaspezifische Anfälligkeiten aus einer vorausschauenden Perspektive zu überwachen:


  • Proxy-Indikatoren, die Frühwarnsignale für potenzielle Übergangsfaktoren und physische Risiken liefern.

  • Expositionsmetriken, die das Ausmaß der direkten und indirekten Expositionen in der Realwirtschaft und im Finanzsystem bewerten.

  • Risikomessgrößen, die die Auswirkungen auf Finanzinstitute und das System insgesamt quantifizieren.


Obwohl diese Metriken von einigen FSB-Mitgliedern bereits auf nationaler Ebene genutzt werden, gibt es noch mehrere methodische und datenbezogene Herausforderungen, die überwunden werden müssen, um sie für ein globales Monitoring einsetzen zu können.

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